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Dem Besuch einer Mitarbeiterin der Adoptionsagentur fiebern Tom und Linda aufgeregt entgegen, schließlich soll sich der Kinderwunsch nun endlich erfüllen. Doch Toms Brüder Dick und Harry heben mit ihren naiv-kriminellen Machenschaften den Biedermann-Haushalt aus den Angeln, und das Chaos ist programmiert.
Die Meininger Kammer zeigt ein anspruchsloses Stück Theater, und obwohl die Inszenierung viel Tempo hat und hektisch wirkt, lassen sich zwischenzeitliche Längen nicht vermeiden. Größtes Manko aber bleibt das Stück selbst. Es ist ausnahmslos absehbar und vorhersagbar, Spannung kann nicht entstehen. Dafür aber stellt das Stück keine Ansprüche an das Publikum und bietet mssenkompatibles, kalkuliertes Entertainment. Dem Zuschauer wird vorgekaute – teilweise sogar vorverdaute – Theaterkost serviert, es muss nur noch konsumieren. Eine belanglose Komödie eben.
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Es ist inzwischen lieb gewordene Tradition, dass die WiseGuys zweimal im Jahr in Würzburg gastieren, und wie jedesmal ist das Congress Centrum bis zum letzten Platz ausverkauft. Die Präsentation der neuen CD „frei!“ zum Anlass nehmend liefern die fünf Kölner a-capella-Musik zum Anfassen und Mitmachen. Ein familienfreundliches Showprogramm mit perfekten Harmonien und geistreichen Texten, getragen von einer sich kaum verhalten verhaltenden großen Fangemeinde im Publikum.
Nett, brav und artig, und dennoch davon entfernt, ins Langweilige abzugleiten.
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Wünsche, Sehnsüchte, Ängste, Triebe, Träume und Fantasien – nach außengekehrt und gleich wieder wie weggewischt. Das ist die Welt des Bahnhofskehrers in ZwischenGleise, seine ganz eigene Welt. Ihm begegnen Menschen, authentische Menschen, die sich in der Bahnhofshalle wartend in sich selber verlieren und sogleich in die kalte Realität zurückgezerrt werden. Nur wenig haben die Wartenden gemeinsam. Scheinbar.
ZwischenGleise ist ein lebendiges und ambitioniertes Stück Theater, jenseits aller Konventionen, so emotional und echt, wie Theater nur sein kann.