Gespeichert unter: Mainfranken Theater
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Der Erkrankung eines Ensemblemitgliedes ist es zu verdanken, dass in der Mainfränkischen Kammer mit „Sie haben nämlich Entenfüße“ ein leicht improvisierter Ausblick in die kommende Spielzeit gegeben wird. Ähnlich wie beim „Zwischensatz mit dem Feigenblatt“ rezitiert Schauspieldirektor Stengele ambitioniert und mit viel Charme die größten deutschsprachigen Lyriker, allen voran Heine.
Aber auch Goethe und Schiller, Kästner und Brecht finden Gehör, mal leise, mal laut, und immer mit einem Augenzwinkern begibt sich das Publikum auf eine den Sinnen schmeichelnde Reise durch imposante Wortkonstruktionen.
Das Konzept ist nicht neu, Stengele konnte schon vor Jahren mit dem Programm Erfolge feiern (ein Mitschnitt aus früheren Tagen unter Begleitung von Paul Amrod ist als Audio-CD verfügbar). Dennoch bietet die Kammer wieder einen niveauvollen und angenehmen Lyrikabend. Der Tipp für die Spielzeit 2008/09!
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